Der ‘Vierball’ ist eine Turnierart, bei der zwei Golfer eine Partei darstellen, aber jeder einen eigenen Ball spielt. Gewertet wird das bessere Ergebnis der Partner. Die Durchführung ist sowohl als Lochspiel (dort auch in einer abgeänderten Spielform ‘Bestball’ genannt) als auch als Zählspiel möglich. Wir hatten heute die dank Herrn Stableford mögliche Variante im Programm.

40 aktive Senioren waren der Einladung von Seniors Captain Günther Gallwitz gefolgt, um im fröhlichen Spiel – bei schönstem Wetter, gepflegtem Gelände und netten Flightpartnern – sich vor allem gesundheitsfördernd zu bewegen, denn wie sang der Österreicher Reinhard Fendrich so zutreffend:
“Es lebe der Sport, er ist gesund und macht uns hort”.

Das ist ganz besonders wichtig, solange der gemeine Golfer bei uns noch mit dem ungemein tückischen Rough zu kämpfen hat.

Seniors Captain Günther Gallwitz nährte bei seiner Begrüßung die vage Aussicht, dass der mit dem Mähen beauftragte Landwirt in der kommenden Woche aktiv werden könnte. Andernfalls müssten unsere Greenkeeper ran. Das lässt zumindest hoffen.
Im Übrigen schwärmte unser Seniors Captain zu recht von unserer immer attraktiver und gefälliger werdenden gepflegten Anlage, wozu auch persönliches Engagement der Damenabteilung und diverser Senioren beigetragen hätte.

Nachdem die Turnierteilnehmer bei Carmelina & Toni die auf der Golfrunde verloren gegangenen Kalorien wieder ausgeglichen hatten, konnte Günther Gallwitz zu der von allen erwarteten Siegerehrung schreiten und folgende Gewinner bekanntgeben:

Nearest to the Pin:
Wilma Reimer (9,58 m) und Rainer Hartmann (8,75 m)

Longest Drive:
Christina Wäckerle-Kleinheitz (134 m) und Günter Mühlon (176 m)

Brutto:
Edeltraud & Günter Mühlon (33)

Netto Klasse A Hcp bis 44,3 (Summe Team):
1 Gabriele Gims & Friedhelm Königs (39)
2 Dieter Grießhaber & Rainer Hartmann (38)

Netto Klasse B Hcp ab 44,4:
1 Christina Wäckerle-Kleinheitz & Gerhard Kleinheitz (39)
2 Robert Pellengahr & Georg de Frênes (37)

Der ASK hatte 14 Erzeugnisse des allseits geschätzten Winzerkellers ‘Hex vom Dasenstein’ als Preise für die Gewinner vorbereite, die auf Grund der derzeitigen Umstände nicht vom Captain mit Handschlag überreicht werden konnten, so dass eine Art ‘Selbstbedienung’ durchgeführt werden musste.

Bereits in der Ausschreibung des Turniers war ausdrücklich aufgeführt worden: “Preisvergabe nur an anwesende Teilnehmer”, so dass leider drei Preise nicht wie vorgesehen vergeben werden konnten.
Da dies bei einigen auf Unverständnis gestoßen ist, gestatte ich mir zur allgemeinen Information aus der seit 2017 geltenden Wettspielordnung des GCU die dortige Ziffer 18. ‘Siegerehrung, Preise’ zu zitieren:

“Bei Nichtanwesenheit eines Platzierten oder eines Gewinners eines Sonderpreises verfällt der für diese Person ausgelobte Preis, der im Anschluss an die Siegerehrung unter den nichtplatzierten, anwesenden Turnierteilnehmern verlost wird”.

In Befolgung dieser Abrede konnten heute drei Überraschte durch Losglück (Glücksfee Ingrid Volkenand) je eine ‘Hex’ freudig mit nach Hause nehmen.

Es ist halt wie so oft im Golf: Gut spielen genügt nicht immer, man braucht auch manchmal einfach etwas Glück.

Bitte denkt daran, Euch für das nächste Turnier ‘Early-Morning’ anzumelden. Dort gibt es dann mit Sicherheit nur Gewinner – auch ohne Erreichen des Siegertreppchens.

Georg de Frênes
Schriftführer im ASK