“Carpe diem” taufte der Betreiber des neuen Golfplatzes, der alle Löcher mit Namen versehen hat, die erste Bahn der Anlage. Ohne vorherige Kenntnis dieser freundlichen Aufforderung, aber dennoch in deren Sinne, haben heute 23 Mitglieder des ASK den Tag genutzt, um den ‘Golfpark Karlsruhe Gut Batzenhof’ kennen zu lernen.

Es handelt sich dabei um den 11. Platz der Golfanlagen Weiland GmbH, GOLF absolute, der sich über 120 ha auf dem Betriebsgelände der Maffeischen Gutsverwaltung bei Hohenwetterbach (einem zu Karlsruhe eingemeindeten Bergdorf) erstreckt.

Da der noch relativ junge Platz bereits von der ‘International Golf Stars Classification’ des Bundesverbandes für Golfanlagen mit fünf Sternen ‘Superior’ ausgezeichnet worden ist, waren unsere Erwartungen natürlich groß.

Überregional bekannt gemacht hat die Anlage die dortige “Längste Golfbahn Europas”. Ein Par 6 mit 740 m von Gelb. Um keine ‘Lady’ zu schlagen, mussten mindestens 140 m überwunden werden. Na ja. Dergleichen kann man mögen, muss es aber nicht.

Außer über ein paar blinde Abschläge, die Hochspannungsleitungen und die in Hör- und Sichtweite gelegene Autobahn gibt es nichts zu meckern.

Der Platz ist witzig gestaltet mit netten Wasserhindernissen, einer Schlossfassade, Bunkern in Herz-, Hand-, Fächer- oder Sternform, sowie einem Kunstobjekt mitten auf dem Fairway.

Im ‘Albrecht Golf Guide’ findet man dazu die Wertung: “Minigolf in groß; auf Bahn 10 eine deplatzierte Pyramide”.

Diesem Kritiker war wohl nicht ersichtlich, dass es sich dabei wahrscheinlich um eine Hommage an das Wahrzeichen der Stadt Karlsruhe handeln dürfte: Der Pyramide auf dem Marktplatz, dem Grabmal des Stadtgründers Karl Wilhelm von Baden-Durlach.

Alles in allem: Ein abwechslungsreich gestalteter Golfplatz, der laut Umfrage unter den ASKlern, durchgehend als ‘anspruchsvoll und gelungen’ bezeichnet wurde und gerne weiter empfohlen werden kann.

Seniors Captain Günther Gallwitz hatte ‘seine’ aktiven Senioren auf den späten Vormittag einbestellt – und alle sind pünktlich eingetroffen. Die Flighteinteilung wurde wieder in bewährter Weise durch Verlosen vorgenommen. Als ‘Schicksalsgöttin’ bezeichnet man in der Mythologie eine Personifizierung von ‘Schicksal und Verhängnis’. Eine Rolle, die Margot Rauscher auch heute wieder gekonnt verkörperte.

Zu unserem Glück traf die Wettervorhersage nicht zu. Die prophezeiten kurzen Niederschläge blieben aus. Nur Sonne pur. Es war eine Freude, bei dieser Witterung zu spielen.

Im Anschluss an die Runde trafen sich die ermatteten Golfer im ‘Genusswerk’, dem Restaurant im Golfpark, um für die Rückfahrt Kraft zu tanken.

‘Badische Gemütlichkeit begegnet regionaler Kulinarik’ lautet das Motto des Lokals. Die umfangreiche Speisekarte hält dieses Versprechen: Vom Wienerle über Badischen Wurstsalat, von Variationen Elsässischen Flammenkuchens zu Pimientos de Patrón finden sich viele kleine Leckereien. Und natürlich Steaks, Schnitzel, Fisch und Krustentiere in den gängigen Zubereitungsarten.
Nicht nur der Platz, auch die Gaststätte kann guten Gewissens weiterempfohlen werden, denn jeder unserer Senioren war mit dem von ihm bestellten Gericht zufrieden.

Ein herzliches ‘Dankeschön’ an Christina Wäckerle-Kleinheitz, der Tagesausflugverantwortlichen im ASK, die die heutige Tour vorbereitet hat und an Seniors Captain Günther Gallwitz für die Organisation und die Betreuung vor Ort.

Wir Teilnehmer durften dadurch wieder einen sehr schönen Golftag erleben. DANKE !

Georg de Frênes
Schriftführer im ASK