Das schönste an diesem Tag waren die Orchideen (wissenschaftlicher Name Phalaenopsis).
Auch für diesen zweiten Spieltag war (vermutlich) die Wettervorhersage schuld daran, dass sich nur 18 Damen angemeldet hatten, um ein 4er Aggregat im 2er Team zu spielen. Pünktlich ab 13 Uhr starteten die Flights bei 10 Grad und böigem Wind in den Kampf. Gut, nicht alle waren voll motiviert. Aber glücklicherweise blieb es überwiegend trocken – bis auf einen kurzen, heftigen Schauer, der aber für nasse Kleidung ausreichte.

Als Belohnung für den Einsatz gab es für die Brutto-Siegerinnen wunderschöne Orchideen. Und wer bei der Netto-Platzierung auf den vorderen Ränge gelandet oder bei den Sonderpreisen erfolgreich war, konnte sich über Pflegeprodukte mit Orchideen-Duft freuen. Ladies Captain Ingrid Volkenand konnte sie am Abend an folgende Damen überreichen:

Brutto-Siegerinnen:
Tatjana Göhler und Helga Springmann –           25 Punkte

Netto Siegerinnen:
1. Barbara Meier und Heike Buchert –               52 Punkte
2. Sabine Hessemann und Dany Brüning –        52 Punkte
3. Petra Wiedemer und Birgit Metz –                 50 Punkte

Nearest to the Pin:
Petra Wiedemer mit 3,85 m

Longest Drive:
Helga Springmann mit 162 m

Fazit für diesen Spieltag ist: Es hat trotz widriger Umstände Spaß gemacht und man sollte die Sponsoren mit einer regen Teilnahme unterstützen, denn sie runden den Abend ab. Heute war Ingrid zwar nicht im klassischen Sinn unsere Sponsorin, da unter diesen Begriff aber auch das zur Verfügung stellen von Know-how oder Dienstleitungen fällt, passt er. Vielen lieben DANK dafür.

Bericht: Helga Springmann & Tatjana Göhler

 

Am 11. April 2024 trafen sich die Mitglieder des ASK auf unserer Golfanlage in Urloffen zum Angolfen um 11:30 Uhr für ein Gruppenfoto. Dabei fand erstmals ein Turnier mit zwei unterschiedlichen Wertungen statt: ein Turnier mit Handicap (HCr) und eines ohne (HCnr). Am HCr-Turnier nahmen 9 Mitspieler teil, während am HCnr-Turnier 24 Mitspieler teilnahmen. Die Stimmung an diesem herrlichen Frühlingstag war ausgezeichnet.

Die Abendveranstaltung begann um 18:00 Uhr, und das übliche Programm wurde vom Captain zügig abgewickelt. Sabine Hessemann verlas als ersten Punkt den Kassenbericht für 2023. Sie gab bekannt, dass der ASK einige Mitglieder verloren hat, wodurch der Kassenbestand am Ende der Saison etwa € 300 niedriger war als zu Beginn der Saison 2023. Sabine wurde für ihre solide Kassenführung gelobt und erhielt einen Blumenstrauß als Dank von Robert Pellengahr.

Als zweiten Punkt wurde das großartige Engagement von Georg de Frenes, Sabine Hessemann und Friedhelm Königs für den Spiel-Handicap-Ausschuss gewürdigt. Sie wurden alle für ihren Einsatz geehrt. Georg hat den Einsatz der roten, gelben und weißen Begrenzungen präzise dargelegt und diverse Feinheiten erläutert.

Der dritte Punkt war den Greenkeepern gewidmet, die für ihren besonderen Einsatz gedankt wurden, insbesondere für die Verbesserung der Grüns in den letzten Jahren.

Als letzten Punkt wurde das Thema Seniors Captain angesprochen. Da nun 4 Jahre vergangen sind, möchte sich der jetzige Seniors Captain Robert Pellengahr zurückziehen und bitte darum, dass sich ein neuer Captain findet.

Nach den offiziellen Punkten ging es zum gemütlicheren Teil des Abends über. Toni und sein Team versorgten alle Anwesenden mit einem wunderbaren Essen mit Vorspeise und Hauptgang. Die Küche und das Serviceteam wurden für ihre Arbeit gelobt.

Die Ergebnisse der Turniere wurden wie folgt verkündet:

  • HCr-Turnier:
    • Edgar Deichelbohrer war der 1. Bruttosieger mit 14 Bruttopunkten.
    • Reiner Hartmann sicherte sich den 1. Nettosieg mit 31 Nettopunkten.
  • Bestball-Turnier:
    • Die Bruttosieger waren Mathilde Schwelling und Jaques Zenon mit 20 Bruttopunkten.
    • In der Netto Klasse A holten Gabriele Münter und Mathias Ryschka den 1. Platz mit 36 Nettopunkten, während Sabine Hessemann und Dr. Michael Cristescu den 2. Platz mit 35 Nettopunkten erreichten.
  • Sonderwertungen:
    • Nearest to the Pin Damen: Shelley Oldach mit 8,20 m.
    • Longest Drive Damen: Shelley Oldach mit 144 m.
    • Longest Drive der Herren: Dr. Michael Christescu mit 186 m.

Es scheint, als hätten alle Teilnehmer einen fantastischen Tag auf dem Golfplatz und bei der anschließenden Veranstaltung genossen!

Um es gleich vorweg zu nehmen, schwarz war der Himmel und von Küche (noch) keine Spur. Tja, da hatten die Damen wohl wirklich Pech beim diesjährigen Saisonstart. Und so manch eine ( eher alle) hatten eigentlich aufgrund des bescheidenen Wetters nicht die größte Motivation. Aber eine echte Golferin lässt sich so leicht nicht erschüttern, und so griffen 31 Damen zu den Schlägern.

13 Uhr Kanonenstart. Spielform Bestball. Los ging‘s auf die verkürzte Runde (nur 9 Loch. Puhh) . Und als hätte der liebe Gott ein Einsehen, ließ der Regen nach und wir hatten nur noch mit der Kälte zu kämpfen. Obwohl, so ganz stimmte das wohl nicht. Denn wie man später in der Umkleide/ Dusche vernehmen konnte, gab es so einige andere Kämpfe. Der Wind, die Kälte, Nässe und Rough und dann noch die dicken Jacken, welche den Schwung behinderten. Nichtsdestotrotz wurden gute Ergebnisse erzielt.

Nach dem Duschen trafen sich die Damen bei Toni im Restaurant und wurden mit einem liebevollen Gastgeschenk (handmade by Sabine und Renée) endgültig versöhnt.
Hier die Ergebnisse:
Brutto-Siegerinnen
Silvia Vetter mit Maren Karch 12 Brutto-Punkte

Siegerinnen der Netto Klasse A
1. Iris Brinkmann mit Susanne Wolf 20 Netto-Punkte
2. Elisabeth Ryschka mit Vera Jost 17 Netto Punkte

Siegerinnen der Netto Klasse B
1. Regina Armbruster mit Dany Brüning 21 Netto Punkte
2. Jasmina Almansa mit Bettina Almansa 20 Netto-Punkte

Sonderpreise:
Nearest to the Pin: Andrea Krause 13,60 m
Nearest to the Pin in 2: niemand
Nearest to the Lady: Ingrid Volkenand 2,90 m
Longest Drive: Maren Karch 37,00 m

Zu guter Letzt möchten wir uns noch ganz besonders herzlich im Namen aller Damen bei unseren Sponsorinnen bedanken. Was Ihr da für uns gezaubert bzw. genäht, gebastelt, gekocht habt* – einfach UNGLAUBLICH.
DANKE Sabine und Renée

*Ballmaker mit Schwarzwaldhut + Kochlöffel + Feigensenf für alle
*Kochschürzen mit Schwarzwaldelch für die Nettoplazierten + für die Sieger sogar noch Ofenhandschuhe im gleichen Motiv
*für die Sonderpreise gab es selbstgemachten Liköre + ein Küchenhandtuch!

Bericht: Maren Karch und Silvia Vetter

Renée hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, den interessierten ASKlern unsere Stadt zu erklären und nahezubringen.

Los ging’s am Rathaus wo die die Stadt prägenden Gebäude ein imposantes Ensemble aus Spätbarock und Klassizismus bilden. Dabei muss man wissen, dass die Stadt Offenburg 1689 städtebaulich praktisch ausgelöscht wurde. Ludwig XIV legte nicht nur Offenburg in Schutt und Asche sondern auch große Teile des Elsass und der Pfalz. Einzig das Offenburger Kapuziner-Kloster blieb erhalten. (Hauslehrer von Ludwig war ein Kapuziner Mönch) Zuvor, nämlich 1240, wurde Offenburg kaiserlich Freie Reichsstadt, bedeutet, dass die Stadt direkt dem Kaiser unterstand. Wer dieses Privileg erwirkte und unter welchem Kaiser ist nicht bekannt. Übrigens: der Name der Stadt kommt nicht von Offo einem Engländer, der den „Heiden des Kontinents“ das  Evangelium verkündete.
Weiter ging‘ s zum Kloster unserer Lieben Frau. Vor 200 Jahren entschloss sich eine Gruppe von Schwestern der Augustiner Chorfrauen ihr Domizil in Ottersweier zu verlassen und nach Offenburg zu übersiedeln. Initiatorin war Maria Viktoria Markgräfin von Baden. Die Idee war, eine Mädchenschule zu begründen. Es war eine Idee, die in ihrem Ausmaß nicht vorhersehbar war. Unzählige Offenburgerinnen haben dort ihr Rüstzeug fürs Leben erhalten. 50 Jahre dauerte ein Rechtstreit mit der Stadt, einmal wegen der strengen Klausur, zum anderen wegen des unentgeltlichen Unterrichts.

Wir durchschritten das Gotteshaus, wobei Renée Hauptaltar und Seitenaltäre erläuterte. Als einzige Kirche Offenburgs besitzt sie ein Silbermann 0rgel. Sehr schön der Kreuzgang und die sogenannte Marienkapelle, die ausschließlich den Ordensfrauen vorbehalten ist. Gewaltig und wunderbar die spätgotische Holzmadonna.

Für Bedürftige gibt es einen kleinen Raum in dem Kaffee und Snacks verabreicht werden. Getreu dem Motto: jedermann nützen, niemandem schaden.

Wir verließen dieses großartige Barock Bauwerk in welchem nur noch 5 Ordensfrauen ihr Leben verbringen. Letzte Station war der Ölberg, mit der Darstellung des Garten Gethsemane. Dieses Skulpturenensemble war früher auf fast allen Friedhöfen zu finden. Offenburgs Friedhof befand sich bis 1830 hinter der Heilig-Kreuzkirche. Die einzelnen Darstellungen und Elemente mussten einem Laien verborgen bleiben. Erst die Führung öffnete uns Augen und Verständnis. Zu erwähnen ist auch das große Kreuz. Es sollte den Menschen jener Zeit Hoffnung und den Glauben an ein besseres Leben vermitteln.
Damit schloss Renée ihre Tour d’Horizon.

Den Abschuss bildete ein Essen in Offenburgs ältestem Gasthaus: der Sonne.

Helmut Kreuels